Dinslaken, 22.08.2009

Das Konzert fand im Dinslakener Yukon-Saloon fest und so war immerhin ein Teil des Publikums dementsprechend bekleidet: Karohemden, Cowboyhüte und Jeans waren zu sehen. Nur Patricia beließ es beim Cowboyhut und Stiefeln, da Thomas Stachelhaus an dem Tag da war und so Fotos zustande kommen mussten, die zum “Essential”-Konzept passen.

Der Saloon war sehr gut gefüllt und es war unglaublich heiß. Immerhin würde man dann wohl abnehmen, meinte Patricia, die schon nach dem ersten Song ein Handtuch brauchte. Trinken wäre wichtig, Bierchen wären also ok. Die Stimmung war ausgelassen und es wurde die ganze Zeit laut mitgesungen. Es gibt also doch noch Vorteile, wenn es keine Sitzplätze gibt ;)

Patricia erzählte, dass Thomas schon seit 20 Jahren Fotos für die Familie macht und eigentlich immer mit Joey durch die Welt reist, um seine Sportveranstaltungen zu fotografieren. Er hätte noch viele Fotos im Archiv, die nicht einmal die Familie kennt. Wahrscheinlich würden sie die selber erst zu Gesicht bekommen, wenn er mal stirbt. Vielleicht ja schon am nächsten Tag, an dem er operiert wird *g*

Sie erzählte wieder die Geschichte, von der Heidi-Puppe, die Joey und Jimmy ihr in Kindheitstage geklaut, enthauptet und vergraben hatten, worauf das Publikum das “Heidi” - Titellied anstimmte und sie jodelte.

In der jeweiligen Landessprache wurden Gäste aus dem Baskenland und Italien begrüßt. Später erzählte sie, dass Denis im Publikum sei, der momentan “high” sei, weil es ihm grüne Smoothies (bestehend aus Spinat, Banane und Wasser) angetan hätten.

Im zweiten Teil bat sie zum Line-Dance, wofür Fans vor der Bühne einen Halbkreis bildeten und somit etwas Platz schufen, der auf der Bühne nicht vorhanden war. Patricia selber konnte es gar nicht und sprang einfach lustig hin und her. Etwas später balancierte sie auf einer Art Geländer (wahrscheinlich, wo normalerweise Pferde angebunden werden) und sang von dort oben ohne Mikro “let it shine”.

Nach dem letzten Song gab es lange Applaus und so kamen am Ende 4 Zugaben zustande. Angefangen bei “the rose” (überraschend textsicher übrigens) und “first time” (wo sie meinte, dass sie weiß, dass viele das nicht mehr hören können).

Nach dem Konzert (eines der Besten und stimmungsvollsten der Tour) gabs Autogramme und Fotos, bis alle zufrieden waren. Sie trug dabei eine rot-weiße Bluse, die am Rücken ein großes Loch hatte. Auf die Frage, ob ihr das schon aufgefallen sei, meinte sie: “Jaaa, ich liebe dieses Loch. Das ist eine ökologische Air Conditioning”

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