Aachen, 08.08.2009


Da im Aachener Dom eine Veranstaltung war, betrat Patricia samt Band die Bühne mit einigen Minuten Verspätung. Entgegen der Wettervorhersagungen blieb das Wetter beständig, so dass das Konzert wie geplant im Quadrum des Kreuzdomganges, also open Air, stattfinden konnte. Die Bühne war so aufgebaut, dass die Turmspitze des Domes darüber zu sehen war. In der ersten Reihe hatten Freunde und Patricias Schwiegermutter Platz genommen.

Patricia trug das fast schon obligatorische Jazz-Outfit, bestehend aus rosa Rock und schwarzem Oberteil. Dazu gabs Locken. Die Musiker (Peter, Benny, Markus und Martin) erschienen im einheitlichen schwarz.

Die Songs waren in etwa die selben wie beim Jazz-Programm im letzten Jahr, mit nur ein paar Ausnahmen. So gab es unter anderem “wonderful world” und “la barca de oro” , wo sie sich selber mit der Gitarre begleitete.

Zwischenzeitlich meinte sie den Bischof auf seinem Balkon zu erblicken und erzählte, dass sie katholisch und brav sei und bat darum, gesegnet zu werden. Geschuldet der Tatsache, dass es nicht der Bischof war (der sich zu dem Zeitpunkt wohl im Urlaub befand), war daraus höchstwahrscheinlich nichts geworden. Später erzählte sie, dass das genau der richtige Ort für Paddy sei, für den es bald ernst werden würde. Das nächste Mal wolle sie ihn dann mitbringen.

Das Publikum war etwas verhalten, was in erster Linie daran lag, dass der Großteil aus Nicht-Fans bestand. Viele ältere Leute hatten den Weg gefunden und schienen am Ende durchaus zufrieden gewesen zu sein. Trotz allem war die Stimmung gut (wenn auch sicher nicht ausgelassen) und es gab Applaus an den richtigen Stellen. So kam es auch, dass Alexander, der zusammen mit Ignatius frei herumlief, einer der wenigen war, der Patricias Animationsprogramm aktiv mitmachte ;)

Am Ende sang Patricia “an angel”, wo er von seinem Platz aus die letzte Strophe laut und alleine sang. Zwar wollte sie ihn auf der Bühne haben, aber das wollte er wohl nicht. Er trug einen Zopf (anscheinend selbst gebunden) und Patricia erzählte, dass sie mit den langen Haaren nichts zu tun hat. Das sei seine eigene Entscheidung gewesen, an der seine langhaarigen Onkels wohl seinen Anteil hatten.

Nach dem Konzert gab es wie immer sehr ausführlich Autogramme und Fotos.

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