30.01.2010 Remscheid

Viele bekannte Gesichter, aber auch sehr viele *Normalbürger* haben sich trotz des Schnees im *Kultshocks* eingefunden.

Um kurz nach acht begann das Konzert mit einer singenden Patricia, die auf einer Anisschnapsflasche spielte und sich so den Weg durchs Publikum bahnte, begleitet von Gitarrist Ralph.

Die Stimmung im Kultshock war sehr gut, auch, wenn das Publikum eher Stimmfaul war.

Der Ablauf des Konzertes war in etwa so wie die restlichen der Essentialtour und wieder gespickt mit vielen lustigen Anekdoten, wie dem früh aufstehendem Joey, der mit den Hirten (die es früher noch gab) herumgezogen ist.

Zum Ende des ersten Teils gab es dann die erste Überraschung, denn Patricias Kinder durften mit auf die Bühne und haben beim Refrain von „Une Famille c’est une chanson“ mit gesungen. Und haben dafür den wohl bisher größten Applaus des Abends bekommen.

Der zweite Teil begann mit der Geschichte aus Amerika. Der Onkel hat die Kelly-Kids in einem großen mit Matratzen ausgelegten LKW abgeholt. Lieder waren wieder identisch, außer, dass „Michael row“ und „Let it shine“ ausgelassen worden sind.

Eines meiner persönlichen Highlights ist immer wieder „You´re losing me“. Vor allem die Improvisationen am Ende sind ganz unglaublich toll. Sehr bewegend war auch ihre Geschichte über ihren Glauben. Der Saal war dabei ganz andächtig und ruhig. Diese Stille hat sie dann aber am Ende mit dem Spruch: „Und das war das Wort zum Sonntag“ wieder aufgelockert.

Dann wussten wir auch, warum „Michael row“ ausgelassen wurde, da sie dazu wieder ihre Söhne auf die Bühne geholt haben, die diese Lieder mit ihren Djembes begleitet haben und dabei wirkten wie kleine Profis.

Als Zugabe gab es dann auch noch ein getrommeltes solo der zwei. Mutti und Vati waren ganz gerührt und unglaublich stolz!

Weitere Zugaben waren dann „Beautiful life“ und Psalm 138, der mich immer wieder zutiefst bewegt und den ich so gern mal in einer richtigen Kirche von ihr hören würde.

Anschließend gab es noch für die, die wollten Fotos und Autogramme.

Fazit: Es war ein wunderschöner Abend und die Fahrt hat sich trotz des Wetters auf jeden Fall gelohnt. Allein schon wegen der tollen Menschen, die man immer wieder dort trifft!