14.3.2008 Gymnich

Gegen halb fuhr Patricia auf dem Schlosshof vor und informierte sich erstmal, wo sie denn parken könnte. Vorm Zaun, hinterm Zaun, im Hof vorm Zelt, ganz woanders? Irgendwann hatte sie es dann und räumte den Kofferraum aus, setzte ihre Russenmütze auf und begab sich ins Zelt, wo sie lange probte. Man konnte von außen alles gut mithören. Wir erfuhren, dass es wohl Angelos Mikros waren, die benutzt wurden und dass sie technische Dinge nicht mag. Außerdem probte sie ihre Ansprache "Ladys and Gentlemen, willkommen auf Schloss Gymnich!" die sie später entweder vergaß oder einfach nicht mehr passend fand. Zwischendurch lief sie ab und zu vom Zelt in die Vorburg und wieder zurück. Sie rief uns zu: "Ich bin viel nervöser als ihr!" was wir natürlich kaum glauben konnten...

Kurz vor Konzertbeginn betrat Denis mit den Kindern das Zelt und so nahmen sie Platz in der ersten Reihe. Sven kam auf die Bühne und hieß die Fans willkommen. Außerdem bat er Fotos ohne Blitz zu machen oder es am besten direkt bleiben zu lassen, da es auf der Bühne stören würde und Patricia heute vorallem nervös wäre, weil es ihr erstes Konzert sei. Nach seiner Ansprache kamen Patricia Musiker auf die Bühne, neben Peter Materna ein Pianist, ein Schlagzeuger und ein Bassist. Sie spielten ein kurzes (gefühlt allerdings sehr langes) Intro, bis Patricia die Bühne betrat.

Songs:
Lord put on the light
the call (I m so afraid)
brought me home
only birds up in the sky
two lovers
show me
diamond ring
I ll be there
hide under your coat
(I wish you a) beautiful life

Kurz vor Konzertbeginn betrat Denis mit den Kindern das Zelt und so nahmen sie Platz in der ersten Reihe. Sven kam auf die Bühne und hieß die Fans willkommen. Außerdem bat er Fotos ohne Blitz zu machen oder es am besten direkt bleiben zu lassen, da es auf der Bühne stören würde und Patricia heute vorallem nervös wäre, weil es ihr erstes Konzert sei. Nach seiner Ansprache kamen Patricia Musiker auf die Bühne, neben Peter Materna ein Pianist, ein Schlagzeuger und ein Bassist. Sie spielten ein kurzes (gefühlt allerdings sehr langes) Intro, bis Patricia die Bühne betrat.

Zitate:

"Es ist eine Freude und eine Ehre heute Abend für euch spielen zu dürfen, mein allererstes Solokonzert und vorallem mit solchen fantastischen Musikern. Ich bin stolz, ich bin geehrt (...) Ich bin wahnsinnig nervös, muss ich sagen. Ich habe heute kaum etwas gegessen und die Texte kenn ich auch alle nicht auswendig!"

"Ich find es nur schade, dass die Lichter hier an sind, ist es möglich die auszumachen? Denn für euch ist das schön, oder? Kann man die ausmachen? (...) Bisschen kuscheliger!"

"Danke für die Lichter, junger Mann!"

"Meine Familie ist heute Abend da, mein Mann und meine Kinder. Ich freue mich wahnsinnig. Und nur dank mein Mann hab ich das geschafft, er hat mich immer unterstützt. Als Mama ist man fulltime busy, man hat nie Zeit! Er hat mir immer Mut gegeben das zu machen. Ich hab den besten Mann überhaupt!" (worauf er das Victoryzeichen zeigte)

Dann erzählte sie, dass sie sich in Gymnich kennengelernt hatten. Eigentlich wollte sie gar nicht kommen, sie war total müde, wollte gerade ins Bett gehen (sie lebte nicht in Gymnich, sondern in einer Wohnung) und Kathy hat Regina losgeschickt um sie zu holen, weil sie meinte, dass die beiden verkuppelt werden mussten.
"Mein erster Eindruck war nicht soooo..." ... "Ich dachte, er sei ein Muttersöhnchen, er saß da neben seiner Mama und ich dachte, das geht gar nicht!"
Später hat er sie vor der kompletten Familie zum tanzen aufgefordert
"Ich steeerbe!"
(darauf hörte man Denis sagen: "Ich hab mir die Schönste ausgesucht!"

"Ich bin ja nicht die Rocktante, das wisst ihr ja. Ich wollte etwas machen, was mir gefällt, was mich rührt!"

"Gestern war ich am Küchentisch, die Kinder haben schön mit Playmobil gespielt, ruhig, ausnahmsweise! Kennt ihr die Momente, wo die Zeit stehen bleibt? Ich hab so nachgedacht und da kam eine Geschichte hoch, die ich schon lange vergessen hatte!"
Sie erzählte, dass sie zu einem Meeting in Cannes war, weil sie zu der Zeit die Familie im Manegementbereich vertreten hat. Kurz vorher hatten sie ein großes Angebot von SONY bekommen, die die Familie weltweit vermarkten wollte und viele Millionen geboten hatten.
"Die wollten aus uns sowas wie die Spice Girls machen... Röcke kürzer als dieser, Styling und so weiter!"
Ihr Vater hatte das abgelehnt und sie waren natürlich sehr sauer. Später war sie bei diesem Meeting in Cannes und es kam jemand auf sie zu, der sie bat mitzukommen. Es sei sehr wichtig und sehr geheim.
"Damals war ich noch jung und neugierig und sagte: Ich komm mit! Heute würde ich das nicht mehr tun!"
In einem Raum saß die Chefin von SONY Europa, eine der weltweiten Chefs und sagte ihr "... Patricia, wir machen aus Dir was ganz Großes. Paar Kilo abnehmen, Styling..." Wie Britney Spears heute.
Patricia stand darauf hin auf, war sehr sauer und sagte: "Mich können Sie nicht kaufen, ihr könnt mich mal!"

"Heute bin ich dafür sehr dankbar, dass ich aufgestanden bin und dass ich einen anderen Weg gegangen bin. Denn sonst wäre ich heute Abend nicht hier und könnte nicht das machen, was mir wirklich am Herzen liegt. Menschen zu rühren und nicht zu faszinieren!"

"Den nächsten Song kennt ihr schon, ein bisschen anders, mal schauen. Wenn es euch nicht gefällt, ist es Peters Schuld!"

Nach dem Konzert dauerte es bestimmt eine knappe Stunde, bis sich Patricia sehen ließ. Natürlich wieder mit der Russenkappe. Geduldig stand sie auf der obersten Stufe und einer nach dem anderen ging nach oben, stellte sich für Foto auf und ging wieder. Irgendwann begann sie dann sich ständig an den Kopf zu fassen, was bei dem Blitzlichtgewitter nicht überraschend war. Zwischendurch fragte sie aufgrund des Gedränges, ob sie sich nicht vielleicht auf den Bulli stellen sollte, der in der Nähe stand, so dass man sie besser sehen konnte.
Zwischendurch rief sie noch ein paar medizinisch-begabte Fans zusammen, die einer Schwangeren helfen sollten, der es nicht so gut ging.
Sie erzählte, dass sie die Mütze Denis zuliebe trug, der sie ihr geschenkt hatte und immer wieder fragte, warum sie sie nicht aufsetzt.
Gegen 0:30 hatte sie jeden Fan bedient und machte Feierabend...